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Gefördert durch:

bmvbs Dinslaken Städtebau

Städtebau

Seit 2000 wurden in Lohberg mehrere bedeutende städtebauliche Projekte umgesetzt und realisiert. Dabei konnten die Bürgerinnen und Bürger Lohbergs stets bei der Planung der Maßnahmen, zum Beispiel durch Ideenwerkstätten und Workshops, Einfluss nehmen.

Laufende Maßnahmen/Projekte:
Seit der Schließung der Zeche Lohberg/Osterfeld Ende 2005 wartet nun ein riesiges Areal auf seine neue Bestimmung. Die Umnutzung des Zechengeländes kann zu einem einmaligen und nachhaltigen Impuls für die zukünftige Entwicklung der lokale Ökonomie und des gesamten Stadtteilentwicklungsprozess werden.

Die Bürger Lohbergs hatten bereits 2007 die Gelegenheit, in Workshops ihre Wünsche und Meinungen über die Neunutzung des ehemaligen Zechengeländes zu äußern, außerdem stellten verschiedene Architektur- und Raumplanungsbüros Pläne zur Neunutzung des Geländes vor.

2009 erhielten die BürgerInnen Lohbergs erneut die Möglichkeit, sich aktiv an der Entwicklung des ehemaligen Zechengeländes zu beteiligen. Das Forum Lohberg organisierte aktive Bürgerbeteiligung und führte mehrere Workshops mit dem Ziel durch, die Wünsche der TeilnehmerInnen zu sammeln und anschließend an die geeigneten Stellen weiter zu leiten. Diese sind in den städtebaulichen Rahmenplan zur Zechenentwicklung mit eingeflossen. Dieser wird in den kommenden Jahren sukzessive umgesetzt.

2010 wurden diese Ideen konkretiesiert deshalb lud das Forum Lohberg e.V., die Stadt Dinslaken und die RAG MI zu einem Workshop Vertreter der Kindertagesstädten, Grundschulen und weitere familienbezogene Einrichtungen ein, um über die Anforderungen an der Gestaltung und der Nutzungsmöglichkeiten des Bergparks zu diskutieren. Im Vordergrund stand die Frage, welche Nutzung (Spiel, Sport, Bewegung, Kultur, Kunst etc.) aus pädagogischer Sicht im Stadtteil für Kinder, Jugendliche und Familien gebraucht werden und wie die Flächen für diese Bedarfe gestaltet werden sollten. Darüber hinaus wurde die grundsätzliche Gestaltung und Struktur des Parks diskutiert. In Kleingruppen wurden Ideen gesammelt und gemeinsam zum Schluss vorgestellt, welche vom Landschaftsplanungsbüro Lohrer.Hochrein zu den Planungen einbezogen werden.

Zu einem zweiten Planungs- und Beteiligungsworkshop wurden Vertreter aus Politik, Vereinen, Verbänden und Institutionen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu einem Workshop eingeladen, um die Anforderungen an Gestaltung und Nutzung des Bergparks aus ihrem Blickwinkel zu diskutieren. Hier stand im Vordergrund die Frage, welche Nutzungen im Stadtteil Lohberg generationsübergreifend gebraucht werden, um den Zechenstandort mit dem Bergpark zu einem Freizeit- und Erlebnisraum mit besonderem Anspruch und überregionaler Anziehungskraft entwickeln zu können. Hier wurden auch in Kleingruppen Ideen gesammelt und gemeinsam zum Schluss vorgestellt. Diese Ideen werden ebenfalls vom Landschaftsplanungsbüro Lohrer.Hochrein zu den Planungen einbezogen werden.

Bereits abgeschlossene Maßnahmen
So wurden die drei Schulhöfe der ortsansässigen Schulen umgestaltet und verschönert. Auch die Freizeitanlage, früher eher heruntergekommen, wurde rundum erneuert und bietet den Bewohnern Lohbergs nun die Möglichkeit, ihre Freizeit in einer schönen Parkanlage mit Spielplätzen für Kindern, einer Minigolfanlage und vielen Sitz- und Verweilgelegenheiten zu verbringen. Das Ledigenheim, früher Wohnstätte für unverheiratete Bergmänner, wurde zu einem soziokulturellen Zentrum umgebaut, wo viele Geschäfte, Unternehmer und Vereine eine neue und originelle Heimat fanden. Der zentral gelegene Johannesplatz wurde ebenfalls in die bauliche Umgestaltung mit einbezogen und sorgt nach seiner Fertigstellung für ein verbessertes Erscheinungsbild Lohbergs.

Ausführlichere Informationen erhalten Sie im Stadtteilbüro Lohberg unter 02064-477882 oder info@forum-lohberg.de